Warum Homöopathie?

 

Die Menschen wollen eine Vielfalt in der Medizin, und sie wollen mitentscheiden können, welche Medizin für sie jeweils das Richtige ist. Etwa 50 Prozent der Bevölkerung nehmen die Homöopathie für sich in Anspruch. Studien zeigen, dass Ärzte, die Arzneimittel der Komplementären Medizin anwenden, deutlich geringere Kosten für das Gesundheitssystem verursachen.

Aber: Warum brauchen wir alternative Medizin? Warum kann die Schulmedizin den Anspruch alleine nicht befriedigen?

 

1. Facetten eines komplementären Medizinsystems

Das Erste ist die fast allen komplementären Medizinsystemen zugrunde liegende Auffassung der Ganzheit Mensch, der nicht nur als die Summe unendlicher Teile oder heute gar molekular gesehen wird, sondern in seiner Persönlichkeit, Vielschichtigkeit, Besonderheit. Die Einheit von Leib, Seele und Geist ist noch lebendige Anschauung dieser Medizinsysteme.

 

2. Heilung

Zweitens ist es das Anliegen komplementärer Medizinsysteme, Krankheiten wirklich zu heilen. Heilen ist letztlich das Wiederherstellen der Identität oder Integrität einer Person, die sich selbst bestimmen kann.

 

3. Verträglichkeit

Ein dritter Gesichtspunkt ist die auffällig bessere Verträglichkeit komplementärer Arzneimittel, im Besonderen der Homöopathika. Das beruht darauf, dass die Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen oder anderer komplementärer medizinischer Verfahren überwiegend nicht gegen bestimmte Körperfunktionen wirken, sondern mit ihnen. Man kann auch sagen, sie wirken mit der Selbstregulation zusammen, diese anregend oder dämpfend, je nach der Gestörtheit derselben. Und noch ein letztes ganz großes Thema begründet aus meiner Sicht die Notwendigkeit, komplementäre Medizin mit der Schulmedizin zu einer gemeinsamen, „integrierten“ Medizin zusammenzufügen. Gemeint ist eine präventive Medizin, die bereits Krankheit in ihrer Entstehung erkennt und sie gar nicht bis zu späten oder Endstadien kommen lässt, sondern sie in dieser Entstehung auffängt und zur Heilung führt. Jetzt sollte zunehmend die Frage entstehen, was eigentlich Gesundheit bewirkt, wie diese sich erhält und wie ich durch den eigenen Lebensstil, aber auch durch äußere und innere Maßnahmen wie zum Beispiel Arzneimittel diese Gesundheit pflegen und erhalten kann. Und hier hat zum Beispiel die Homöopathie eine große Wirksamkeit, die wahrscheinlich in ihrem ganzen Umfang noch gar nicht entdeckt worden ist.

 

Schwachstellen in Stärken verwandeln

 

 

Unser Körper hat seine eigene Sprache. Meldet sich eine Region besonders häufig mit Beschwerden, zeigt sich an dieser Stelle ein „wunder“ Punkt – eine Schwachstelle. Diese kommt immer dann besonders zum Vorschein, wenn wir uns körperlich oder seelisch zu viel zugemutet haben. Eine Schwachstelle ist ein Komplex aus körperlichen und seelischen Merkmalen, die uns von Geburt an begleiten oder im Lauf des Lebens entstehen. Als Teil der individuellen Konstitutionen spielen Schwachstellen für eine homöopathische Behandlung eine maßgebliche Rolle. Gezielte Fragen nach dem Ort oder der Ausprägung der Beschwerden helfen, deren situationsbedingte Ursachen und die individuelle Reaktion darauf zu erkennen.

 

Hier finden Sie eine Übersicht häufiger Schwachstellen, bei denen sich Homöopathie als Erfahrungsmedizin hilfreich gezeigt hat: